über mich

Ich war schon mein ganzes Leben lang von der Natur und von Outdoor-Aktivitäten begeistert. Schon von Klein an begann ich, Vögel und andere Tiere zu beobachten, die Wälder in der Umgebung meines Elternhauses zu erkunden und herauszufinden, was man sonst noch so in der Natur unternehmen kann.

Bei derartig stark ausgeprägten Interessen war es kein Wunder, dass ich meine Leidenschaft zum Beruf machte, daher habe ich Landschaftsplanung mit Schwerpunkt Naturschutz studiert und arbeite nun als Fachkraft für Naturschutz an der Unteren Naturschutzbehörde.


Die mir bei weitem liebste Ecke auf dieser Welt ist Sapmi (auch bekannt als Lappland) in Nord-Skaninavien, wo ich das erste mal mit elf Jahren hinkam, als mich mein Vater auf eine Trekkingtour mitnahm. Die Einsamkeit und atemberaubenden Landschaften dort geben mir ein Gefühl von Heimat, das nur mir wenige Orte auf dieser Welt geben können. Jedes mal, wenn ich dort oben mit dem Rucksack unterwegs bin, was in den letzten Jahren häufig der Fall war, fühle ich mich mehr, als wäre ich daheim statt im Urlaub.

Auch wenn mein Herz und meine Seele Sapmi gehören, kann ich die Natur überall, wo ich mich gerade aufhalte, geniessen und ich finde auch immer einen Fleck, der sich besonders anfühlt. Besonders beim Wandern kann ich die Welt um mich herum erleben, da man langsam genug unterwegs ist, um alles in sich aufzunehmen, aber trotzdem vorankommt.


Zur Fotografie kam ich eigentlich recht spät. Zwar habe ich in den letzten zehn Jahren schon einige (Kompakt-)Kameras besessen, aber die meiste Zeit war ich mit den „Point and click“-Bildern zufrieden, die ich im Urlaub und auf Wanderungen daheim machte. Dies änderte sich erst, als ich mir im Herbst 2018 eine Bridge-Kamera kaufte und, wie man es mit neuem Spielzeug halt so macht, ausgiebig damit herumspielte, um all die neuen tollen Funktionen auszuprobieren. Dabei bemerkte ich, dass den Bilder irgendwie eine gewisse Qualität und Aussagekraft fehlte, die nur in Teilen mit den technischen Limits der Kamera zu erklären waren.

Mit der Feststellung, dass der Fehler meist hinter dem Sucher saß, begann ich, mehr über Fotografie zu lernen, um das, was ich sehe, besser einzufangen, und mit diesem Ehrgeit setzte auch eine Leidenschaft ein, die mich seit dem im Griff hat.

Seit diesem Moment widme ich deutlich mehr Zeit und Anstrengung in meine neue Leidenschaft, um anderen einen Blick auf die Welt durch meine Augen zu ermöglichen.